Trotz Partner einsam

Einsame Schaukel in der Morgendämmerung

Du fühlst dich trotz Partner einsam? In deiner Partnerschaft allein gelassen? Oft enttäuscht? Als wärst du deinem Partner nicht nah genug? Als gäbe es niemanden, an den du dich wenden kannst? Du hast dich in dieser Beziehung an vieles angepasst, und bist dir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist? Und selbst wenn du mit deiner Partnerin eigentlich nicht streitest, ist das ein Zeichen, dass in deiner Beziehung etwas schief läuft. Die emotionale Verbindung zu deinem Partner ist nicht mehr vorhanden.

Trotz Partner einsam – sogar für die Gesundheit gefährlich

Vielleicht hast du das Gefühl entwickelt, dass du nicht wirklich ein Recht darauf hast, Bedürfnisse und Beschwerden haben zu dürfen. Die Forschung konnte zeigen, dass diese Gefühle von Einsamkeit Beziehungen anfällig für Affären machen und auch die Wahrscheinlichkeit vergrößern, krank zu werden, besonders für Männer. Also ein Warnsignal, welches du nicht außer Acht lassen solltest.

Wie du mit Gefühlen von Einsamkeit umgehen kannst

Es gibt verschiedene Ansätze, mit diesen Gefühlen der Einsamkeit umzugehen. Zuerst ist wichtig, sie nicht zu ignorieren. Schaffe ihnen Platz in deinem Inneren, akzeptiere, dass du diese Gefühl hast. Es ist wichtig, darüber mit deiner Partnerin zu sprechen. Nutze dabei einen sanften Einstieg ins Gespräch, damit sich dein Partner nicht kritisiert und angegriffen fühlt, und in eine Verteidigungshaltung übergeht.

Routinen für mehr Verbundenheit

Es gibt verschiedene Routinen, die helfen können, Stück für Stück mehr Verbundenheit zu schaffen. Führe stressreduzierende Gespräche mit deiner Partnerin. Wende dich deinem Partner zu und gehe im Alltag auf ihn ein. Schaffe Platz für Zeit zu Zweit und rege zur gemeinsamen Planung an. Schaffe intentional gemeinsame Routinen. Frage dich, wie bestimmte alltägliche oder alljährliche Routinen, wie das Verabschieden morgens, die Wiederzusammenkunft am Abend, gemeinsame Essen, Wochenenden, Ferien, Feiertage, … aussehen sollen. Für welches dieser Ereignisse ist es dir wichtig, eine Routine zu haben? Weshalb?

Du kannst auch das Schaffen einer neuen Routine vorschlagen. Ein Beispiel: Gemeinsame Zeit nach dem Abendessen. Lege mit deiner Partnerin genau fest, wie diese Zeit geschaffen werden kann und wer welche Aufgaben übernimmt. Es könnte so aussehen: Deine Partnerin kocht nach dem Essen einen Tee, während du die Kinder mit Spielen oder Hausaufgaben beschäftigst. Deine Kinder sollten dann wissen, dass sie euch in der kommenden Zeit möglichst nicht stören sollten. Du setzt dich dann gemeinsam mit deiner Partnerin an den Tisch, gießt euch Tee ein, und nutzt eine halbe Stunde, um mit deiner Partnerin darüber zu reden, wie euer Tag verlaufen ist (oder über was auch immer ihr sprechen wollt). Anschließend bringt ihr die Kinder gemeinsam ins Bett.

Ein solches Ritual kann etwas sein, worauf du dich freuen kannst. Fällt (emotionaler) Ballast an, weißt du, es gibt einen Zeitpunkt, an dem du mit deinem Partner darüber reden kannst. Es stellt einen Weg dar, dich mit deiner Partnerin zu verbinden, auf eine Art und Weise, die für dich und deine Partnerin bedeutsam ist. Also ein Weg, der langfristig wieder zu einer größeren Beziehungszufiedenheit führen kann.

Wenn du dich für andere Artikel zum Thema Beziehungsverbesserung interessierst, schaue dich gerne weiter in meinem Blog um. Was hälst du von der Idee, gemeinsame Routinen mit deinem Partner in deinen Alltag zu integrieren? Oder hast du vielleicht schon solche, die besonders gut funktionieren? Die dich mit deinem Partner verbinden? Teile es gerne in den Kommentaren.

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